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Emmerich am Rhein

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Ehrenfriedhof, Judenfriedhof, Kriegsgräber


Ehrenfriedhof

Der Ehrenfriedhof auch Soldatenfriedhof oder veraltet Gefallenenfriedhof ist eine Grabstätte, auf der während eines Kriegs gefallene Soldaten beerdigt sind. Insbesondere im Zusammenhang mit den Gräbern des Zweiten Weltkriegs wird auch von einer Kriegsgräberstätte gesprochen.

Der Ehrenfriedhof der Stadt Emmerich am Rhein liegt nicht am eigentlichen Kriegsschauplatz, sonder ist ein abgetrenntes Gräberfelder innerhalb des kommunalen Friedhofes. Gefallene wurden auch teilweise in ihre Heimat überführt und dort auf Ehrenfriedhöfen bestattet.

Der Grund des Sprachwandels vom Soldatenfriedhof zur Kriegsgräberstätte in den vergangenen Jahrzehnten ist, dass ein großer Teil der Bestatteten keineswegs gefallene Soldaten waren sondern als Opfer unmittelbarer militärischer Kampfhandlungen starben, sondern an den unmenschlichen Bedingungen der Lagerhaft, etwa in Kriegsgefangenschaft, starben. Hinzu kommen zivile Tote durch Bombenangriffe und die Opfer von Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus.

Galten Soldatengräber vielen Menschen früher als Ort des „Heldengedenkens“, werden heute Kriegsgräberstätten von der Mehrheit der Europäer als Orte der Mahnung für Frieden und gegen Krieg und Gewalt betrachtet – besonders wegen der Erfahrungen des Ersten und Zweiten Weltkrieges mit Millionen von Toten.


Judenfriedhöfe

Ein jüdischer Friedhof ist ein Friedhof mit Besonderheiten, die sich aus den Gesetzen des Judentums ergeben. So ist die Erdbestattung üblich, die dauerhafte Totenruhe gilt als unantastbar und Besucher legen statt Blumen in der Regel kleine Steine auf das Grab zur Erinnerung an die Wüste, wo es keine Blumen gibt. Mit Bezug zu seinem lebensbejahenden Charakter und der Messias-Erwartung wird der jüdische Friedhof – nach einem jiddischen Ausdruck – manchmal auch „Guter Ort“ genannt.

Judenfriedhof an der Wassenbergstraße

Ursprünglich lag der Judenfriedhof in Emmerich zwischen der Stadtmauer und Stadtgraben, Wasserpforten Doelen, Nähe Euwer und wurde von 1629 bis 1826 auch belegt. Bei Erweiterung des Hafenbeckens 1827 wurden 13 Gräber und Grabsteine auf den neu errichteten Friedhof an der Wassenbergstraße überführt. Hier fanden in der Zeit von 1826 bis 1928 Beisetzungen statt.

Insgesamt stehen dort 80 Grabsteine. Der älteste Grabstein stammt aus dem Jahr 1664 vom älteren Friedhof an der Stadtmauer. Der Mittelteil des Friedhofes wurde 1944 durch eine Fliegerbombe fast völlig zerstört.

Judenfriedhof auf dem Kommunalfriedhof am Mühlenweg

Hier wurden in der Zeit von 1922 bis 1943 Bestattungen vorgenommen. Insgesamt stehen dort 26 Grabsteine. 1943 wurden die jüdischen Begräbnisse und Grabsteine an die Südseite der Parzelle verlegt.

Ehrenfriedhof

Der Ehrenfriedhof auch Soldatenfriedhof oder veraltet Gefallenenfriedhof ist eine Grabstätte, auf der während eines Kriegs gefallene Soldaten beerdigt sind. Insbesondere im Zusammenhang mit den Gräbern des Zweiten Weltkriegs wird auch von einer Kriegsgräberstätte gesprochen.

Der Ehrenfriedhof der Stadt Emmerich am Rhein liegt nicht am eigentlichen Kriegsschauplatz, sonder ist ein abgetrenntes Gräberfelder innerhalb des kommunalen Friedhofes. Gefallene wurden auch teilweise in ihre Heimat überführt und dort auf Ehrenfriedhöfen bestattet.

Der Grund des Sprachwandels vom Soldatenfriedhof zur Kriegsgräberstätte in den vergangenen Jahrzehnten ist, dass ein großer Teil der Bestatteten keineswegs gefallene Soldaten waren sondern als Opfer unmittelbarer militärischer Kampfhandlungen starben, sondern an den unmenschlichen Bedingungen der Lagerhaft, etwa in Kriegsgefangenschaft, starben. Hinzu kommen zivile Tote durch Bombenangriffe und die Opfer von Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus.

Galten Soldatengräber vielen Menschen früher als Ort des „Heldengedenkens“, werden heute Kriegsgräberstätten von der Mehrheit der Europäer als Orte der Mahnung für Frieden und gegen Krieg und Gewalt betrachtet – besonders wegen der Erfahrungen des Ersten und Zweiten Weltkrieges mit Millionen von Toten.

Judenfriedhöfe

Ein jüdischer Friedhof ist ein Friedhof mit Besonderheiten, die sich aus den Gesetzen des Judentums ergeben. So ist die Erdbestattung üblich, die dauerhafte Totenruhe gilt als unantastbar und Besucher legen statt Blumen in der Regel kleine Steine auf das Grab zur Erinnerung an die Wüste, wo es keine Blumen gibt. Mit Bezug zu seinem lebensbejahenden Charakter und der Messias-Erwartung wird der jüdische Friedhof – nach einem jiddischen Ausdruck – manchmal auch „Guter Ort“ genannt.

Judenfriedhof an der Wassenbergstraße

Ursprünglich lag der Judenfriedhof in Emmerich zwischen der Stadtmauer und Stadtgraben, Wasserpforten Doelen, Nähe Euwer und wurde von 1629 bis 1826 auch belegt. Bei Erweiterung des Hafenbeckens 1827 wurden 13 Gräber und Grabsteine auf den neu errichteten Friedhof an der Wassenbergstraße überführt. Hier fanden in der Zeit von 1826 bis 1928 Beisetzungen statt.

Insgesamt stehen dort 80 Grabsteine. Der älteste Grabstein stammt aus dem Jahr 1664 vom älteren Friedhof an der Stadtmauer. Der Mittelteil des Friedhofes wurde 1944 durch eine Fliegerbombe fast völlig zerstört.

Judenfriedhof auf dem Kommunalfriedhof am Mühlenweg

Hier wurden in der Zeit von 1922 bis 1943 Bestattungen vorgenommen. Insgesamt stehen dort 26 Grabsteine. 1943 wurden die jüdischen Begräbnisse und Grabsteine an die Südseite der Parzelle verlegt.

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